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Cape Range National Park
Anreise:

Vom Millstream NP über Pannawonica, Fortescue und Nanutarra nach Exmouth. Im ganzen ca. 550 km und etwa 8 Stunden reine Fahrzeit. Daher ist eine Übernachtung vor dem Ningaloo Reef in Exmouth fällig. Da die Campsites im Ningaloo Reef bzw. Cape Range National Park rar sind, empfiehlt es sich in Exmouth zu übernachten und am nächsten Tag früh morgens in den National Park zu fahren. Am Parkeingang teilt man dann den Ranger mit, auf welchen Campground man übernachten möchte, daraufhin fragt der Ranger per Funk beim jeweiligen Camp Host nach ob was frei ist. Falls was frei ist, reserviert der Ranger eine Site am betreffenden Platz. 

Route Millstream - Exmouth - hier klicken!

 

Sehenswertes:

Auf der Fahrt von Exmouth in den Park haben wir viele Emus, hunderte Kängaroos und vereinzelt Schnabeligel zu sehen bekommen. Alle Campingplätze sind unmittelbar am Strand. Entlang der ganzen Küste gibt es zahlreiche Strände. Vom Strand aus kann man am Riff schnorcheln oder auch tauchen. Das Außenriff ist zwar relativ weit weg, aber in Strandnähe kann man gut an den felsigen Stellen schnorcheln. Bei der bei uns eigentlich ständig vorhandenen starken Dünung hätte ich sowieso keine Lust gehabt an der Riffkante zu tauchen. Die unter Wasser vorhandene Flora und Fauna unterscheidet sich kaum vom Great Barrier Riff, verschiedene Hart- und Weichkorallen kommen ebenso vor wie Papageienfische oder Clownfische. Wir hatten zudem Glück und konnten Delfine im seichten Wasser vom Strand aus beobachten. Ansonsten gibts viele Strände die man anfahren kann und wieder mal eine Schlucht zum angucken. 

 

Sonstiges

Wie schon erwähnt, gibts viele Kangaroos im Ningaloo NP. Abends kommen diese raus und hüpfen einen vors Auto. Hier sollte erwähnt werden, dass es eine Versicherung gegen Wildschaden fürs Leihauto gibt. In unserem Fall war es eine lohnende Investition, ebenso wie die Versicherung falls man einen Platten fährt.

Im Park gibts kein Wasser und auch sonst nichts. Die letzte Möglichkeit was einzukaufen ist in Exmouth, deshalb Wasser und Lebensmittel vorher besorgen.

Ganz wichtig!

Es gibt auch leider keinen Schatten aber auch sehr viel Wind im Park. Der einzige Campground mit Bäumen ist der Yardie Creek Campground, leider ist das auch der letzte im Park mit der weitesten Anfahrt. Daher sollte man sich in Exmouth ein Tarp als Wind- und Sonnenschutz zulegen (15 Dollar). Zu unserer Reisezeit war das Tarp eine lohnende Investition, da die Sonne trotz der relativ niedrigen Temperaturen doch sehr aggresiv war. Wie bereits oben erwähnt gibt es im Park kein Wasser, die Campgrounds verfügen  nur über einfache Buschtoiletten.

Weiterreise:

Unser nächstes Haupziel war der Kalbarri National Park. Unterwegs sind jedoch mehrere Übernachtungen unterwegs erforderlich (Coral Bay haben wir gemieden da zu viel los). Die Weiterreise aus dem Cape Range NP geht entweder über die Yardie Creek Road (nur Allradfahrzeuge) nach Ningaloo und Mauds Landing nach Coral Bay. Allerdings hängt die Wahl der Route von den Gezeiten und dem Wasserstand des Yardie Creeks ab. Die Gezeitentabellen mit Höchst- und Niedrigstand hängen als Lektüre in den Buschtoiletten. Bei uns war zu einem akzeptablen Zeitpunkt eine Durchquerung des Yardie Creeks nicht möglich. Wir mussten deshalb die zweite Möglichkeit nehmen und den ganzen Weg zurück über Exmouth und weiter Richtung Coral Bay fahren.  

Unser Campground war der Karajong CP (zur Darstellung in Google Maps hier klicken!)

Hier die Durchfahrt durch den Yardie Creek (bitte klicken)

Fotoalbum Cape Range Nationalpark - hier klicken!


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